Über die Controller verschickt die Steuerung die Wetterdaten an das Smarthome oder an andere Programme. Im Image sind drei Controller vorbereitet. Alle sind ab Werk ausgeschaltet:
- Controller 1: MQTT, zum Beispiel für Loxone mit LoxBerry, Home Assistant oder ioBroker. Er lässt sich auch auf UDP oder HTTP umstellen.
- Controller 2: ESPEasy P2P für die Verbindung mehrerer Steuerungen, siehe 7. Dezentrale Aufstellung.
- Controller 3: Ausgabe im Ecowitt-Format, zum Beispiel für FOSHKplugin.
Im Reiter Controllers beim gewünschten Controller auf Edit klicken, den Haken bei Enabled setzen, die Adresse des Empfängers eintragen und unten auf Submit klicken.
Die Steuerung verschickt rund 60 Werte alle 5 Sekunden. Unter Controller Queue sollten deshalb die Voreinstellungen stehen bleiben (Minimum Send Interval 10 ms, Max Queue Depth 30). Mit den ESPEasy-Standardwerten gehen Werte verloren. Wird eine Einstellung nicht übernommen, hilft der Hinweis zum Speichern in 2. Grundkonfiguration.
Controller 1: MQTT (empfohlen)
MQTT ist voreingestellt und der empfohlene Weg. Dafür wird ein MQTT-Broker gebraucht, zum Beispiel Mosquitto auf dem LoxBerry oder in Home Assistant. Unter Controller IP und Controller Port (meist 1883) wird der Broker eingetragen, unter Credentials Benutzer und Passwort für den Broker.

Jeder Wert erscheint unter einem eigenen Topic weatherlox/data/<Wertname>, zum Beispiel weatherlox/data/temperature. Ob die Steuerung läuft, zeigt weatherlox/status mit running oder stopped. weatherlox ist dabei der Gerätename, der sich im Reiter Config unter Unit Name ändern lässt. Die Wertnamen stehen in den Bauanleitungen unter „Verfügbare Messwerte“.

Ob die Verbindung zum Broker steht, zeigt ganz unten der Bereich Connection Status.

Controller 1: UDP
Statt MQTT kann Controller 1 die Werte per UDP senden, zum Beispiel direkt an den Loxone Miniserver. Dazu als Protocol Generic UDP wählen, IP-Adresse und Port des Empfängers eintragen und als Controller Publish %sysname%_%valname%=%value%.

Jeder Wert kommt als eigenes Paket an, zum Beispiel weatherlox_temperature=20.34. In Loxone wird dafür ein virtueller UDP-Eingang mit diesem Port angelegt und darunter je Wert ein virtueller UDP-Eingang-Befehl mit der Befehlserkennung weatherlox_temperature=\v.
Controller 1: HTTP
Mit Generic HTTP schickt die Steuerung jeden Wert als eigene Webanfrage, zum Beispiel an virtuelle Eingänge des Loxone Miniservers. Dazu als Controller Publish dev/sps/io/%sysname%_%valname%/%value% eintragen und unter Credentials einen Benutzer des Miniservers. Im Miniserver wird je Wert ein virtueller Eingang angelegt, der so heißt wie der Wert, zum Beispiel weatherlox_temperature.


HTTP nur für wenige Werte
Die Steuerung schafft per HTTP nur etwa 5 Anfragen pro Sekunde. Bei rund 60 Werten alle 5 Sekunden gehen deshalb Werte verloren oder kommen nur etwa alle 40 Sekunden an. Für alle Werte eignen sich MQTT oder UDP.
Controller 2: ESPEasy P2P
Controller 2 verbindet mehrere Steuerungen miteinander, wenn die Sensoren auf verschiedene Standorte verteilt sind. Wie das geht, beschreibt 7. Dezentrale Aufstellung.
Controller 3: Ecowitt-Format
Controller 3 sendet die Daten im Format der Ecowitt-Wetterstationen. So lässt sich die Station an Programme anbinden, die dieses Format verstehen, zum Beispiel FOSHKplugin. Dazu IP-Adresse und Port des Empfängers eintragen und Enabled setzen. URI, Header und Body sind vorbereitet und bleiben unverändert. Die Steuerung sendet alle 5 Sekunden. Den PASSKEY, an dem der Empfänger die Station erkennt, holt sie einmal beim WeatherLox-Server ab.

